Kristina Miller, Kuratorin

Kristina Miller

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Kristina Miller (geb. 1992) arbeitet in kuratorischer Praxis zu gesellschaftlichen Realitäten und beschäftigt sich mit Szenen sowie Ästhetiken, in denen sich politische und ideologische Vorstellungen manifestieren. Gegenwärtig verhandelt sie Simultaneität als kuratorische Geste und untersucht die Verschiebung von Zeit-Raum-Konstruktionen durch Livebilder und Echtzeit in Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst. Im Zuge der kuratorischen Residenz der Dialogfelder, Chemnitz beschäftigte sie sich zuletzt mit Transformationsprozessen in Ost- und Westdeutschland. 2025 erhielt sie ein einjähriges Stipendium für Kuration an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. Zuvor realisierte und begleitete Miller Ausstellungen mit dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin, dem mumok – Museum für moderne Kunst, Wien, und der documenta, Kassel. Sie arbeitete im Studio Julian Charrière und ist Studioleitung des Studios Zuzanna Czebatul. Miller schreibt Texte, darunter Ausstellungsbesprechungen sowie recherche- und theoriebasierte Essays. Sie studierte Soziologie an der Universität Wien und Spatial Strategies an der Kunsthochschule Weißensee Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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