Donja Nasseri, Künstlerin

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Donja Nasseri: Mad Dogs, 2026, Manifesta RUHR Essen

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Donja Nasseriist eine deutsch-ägyptisch-afghanische Künstlerin. Ihre Arbeiten regen zu kritischer Reflexion über die miteinander verflochtenen Geschichten und Narrative an, die unser Verständnis von (Geschlechts-)Identität, Trauma und Disruption prägen. Sie konzentriert sich auf die Reaktivierung von Materialien aus Museen, Archiven und Gemeinschaften, etwa um einen Dialog über die Auswirkungen des Kolonialismus sowie die Notwendigkeit von Restitution und Reparation anzustoßen, wobei sie zugleich der Fragilität und Mehrdeutigkeit von Erinnerung besondere Aufmerksamkeit widmet. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunstakademie Münster und der TU Dortmund bei Mariana Castillo Deball, Peter Piller und Gregor Schneider. Ihre Arbeiten erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Chargesheimer-Stipendium in Köln für Medienkunst, Foam New Talent in Amsterdam und den Van-Bommel-Preis in Venlo. Ihre Projekte wurden in verschiedenen Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Kunstmuseum Bochum, im Photoforum Pasquart in Biel, im Museum of Contemporary Art in Zagreb, im Mönchehaus Museum Goslar sowie bei MANIFESTA Ruhr, kuratiert von Leonie Herweg und René Block.

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